• SFB 1316 startet in die dritte Förderphase – Fokus auf nachhaltige Plasmatechnologien

    Der Sonderforschungsbereich 1316 „Transiente Atmosphärendruckplasmen – vom Plasma zu Flüssigkeiten zu Festkörpern“ ist am 01.01.2026 an der Ruhr-Universität Bochum in die dritte Förderphase gestartet. Ziel des interdisziplinären Forschungsverbunds ist die Elektrifizierung chemischer (Groß-)Prozesse durch eine gezielte Energieeinkopplung mittels Plasmen.

    SFB 1316 startet in die dritte Förderphase – Fokus auf nachhaltige Plasmatechnologien

    Der Sonderforschungsbereich 1316 „Transiente Atmosphärendruckplasmen – vom Plasma zu Flüssigkeiten zu Festkörpern“ ist am 01.01.2026 an der Ruhr-Universität Bochum in die dritte Förderphase gestartet. Ziel des interdisziplinären Forschungsverbunds ist die Elektrifizierung chemischer (Groß-)Prozesse durch eine gezielte Energieeinkopplung mittels Plasmen.

    Die Forschung gliedert sich in zwei zentrale Projektbereiche:
    (A) Transiente Atmosphärendruckplasmen sowie
    (B) Grenzflächen zwischen Plasma, Flüssigkeiten und Festkörpern.
    Anwendungen liegen insbesondere in der Plasmakatalyse, der Kopplung von Plasma und Elektrolyse sowie in der Biokatalyse.

    Im Fokus der neuen Förderperiode steht die stärkere Verzahnung von Plasmaforschung mit katalytischen, elektrochemischen und biokatalytischen Prozessen. Ziel ist es, die Wechselwirkungen an den Grenzflächen besser zu verstehen und gezielt für nachhaltige chemische Umwandlungen nutzbar zu machen.

    Darüber hinaus sollen erste Prototypen für größere Anlagen entwickelt werden, die erneuerbare Energie effizient in chemische Energieträger überführen. Damit leistet der SFB 1316 einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur CO₂-Reduktion.

    Flankierend werden die Aktivitäten im Bereich Modellierung und Simulation weiter ausgebaut, um die physikalisch-chemischen Grundlagen zu vertiefen und die Übertragbarkeit der Prozesse vom Labor in die industrielle Anwendung zu ermöglichen.

    Weitere Informationen: https://sfb1316.rub.de/index.php/de/

  • Rückblick zur Frühjahrssitzung 2026

    Am 29. April 2026 traf sich das Komitee von PLASMA GERMANY am Fraunhofer IFAM in Bremen zum fachlichen Austausch und zur Diskussion aktueller Entwicklungen im Netzwerk. Neben der Vorstellung kommender Veranstaltungstermine standen insbesondere neue inhaltliche Impulse aus Forschung, Industrie und Verbandsarbeit im Fokus.

    Rückblick zur Frühjahrssitzung 2026

    Am 29. April 2026 traf sich das Komitee von PLASMA GERMANY am Fraunhofer IFAM in Bremen zum fachlichen Austausch und zur Diskussion aktueller Entwicklungen im Netzwerk. Neben der Vorstellung kommender Veranstaltungstermine standen insbesondere neue inhaltliche Impulse aus Forschung, Industrie und Verbandsarbeit im Fokus.

    Ein zentrales Thema war die Präsentation des Positionspapiers „Plasma- und Oberflächentechnik für die Welt 2040+“ des Kompetenznetzwerks INPLAS. Das Papier zeigt zukünftige Forschungs- und Entwicklungsbedarfe auf, beleuchtet Wege zur erfolgreichen Überführung innovativer Ansätze in die industrielle Praxis und diskutiert potenzielle Auswirkungen auf Produktion, Anwendungen und Nachhaltigkeit.

    Darüber hinaus wurde die bevorstehende Ausschreibung des Wettbewerbs „#ZukunftADP 2027“ durch den Anwenderkreis Atmosphärenplasmen angekündigt. Der Wettbewerb wird im Rahmen des 53. Workshops des Arbeitskreises im April 2027 stattfinden. Weitere Informationen hierzu werden in Kürze veröffentlicht.

    Die Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten (EFDS) berichtete über ihre aktuellen Aktivitäten zum Thema „Rohstoffversorgung der Zukunft“. Eine laufende Branchenumfrage soll die Basis für zukünftige Forschungs- und Entwicklungsprojekte, neue Kooperationen sowie nachhaltige Innovationsstrategien entlang der gesamten Wertschöpfungskette schaffen.

    Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung neuer Formate für Aus- und Weiterbildung im Bereich der Plasmatechnologien. Ziel ist es, ein breites Angebot an spezialisierten Formaten zu etablieren, die unterschiedliche Themenschwerpunkte adressieren und gleichzeitig die gemeinsame Nutzung von Plasmatechnologien in den Mittelpunkt stellen.

    Mit Blick auf die zukünftige Ausrichtung des Netzwerks wurden erste Impulse für neue Schwerpunktthemen gesetzt. PLASMA GERMANY wird im Herbst 2026 eine überarbeitete Agenda verabschieden und damit die strategische Weiterentwicklung des Netzwerks vorantreiben.

    Flankiert wurde die Sitzung durch ein Projekttreffen des IGF-Vorhabens „SAUBER“ am Fraunhofer IFAM zur Entwicklung von Niederdruckplasmaverfahren für schmutzabweisende und reibungsarme Silikonbauteile. Zudem fand die EFDS-Fachausschusssitzung Biomedizintechnik mit Impulsvorträgen und der Diskussion neuer Projektideen statt.

    Ein besonderer Dank gilt dem Fraunhofer IFAM für die hervorragende Organisation, die engagierte Unterstützung in der Vorbereitung sowie die spannenden Einblicke im Rahmen der Institutsbesichtigung.

  • Fraunhofer IFAM entwickelt Niederdruckplasmaverfahren zur Herstellung schmutzabweisender und reibungsarmer Silikonbauteile

    Silikon ist wegen seiner dauerhaften Flexibilität und physiologischen Unbedenklichkeit unverzichtbar für Anwendungen in der Medizintechnik, erfordert aber aufgrund hoher Oberflächenklebrigkeit und Schmutzanfälligkeit eine Oberflächenbehandlung. Industriell wird dazu derzeit Gasphasenfluorierung von Silikonbauteilen eingesetzt, die aufgrund zunehmender gesetzlicher Beschränkungen (PFAS) dringend Ersatz benötigt.

    Fraunhofer IFAM entwickelt Niederdruckplasmaverfahren zur Herstellung schmutzabweisender und reibungsarmer Silikonbauteile

    Silikon ist wegen seiner dauerhaften Flexibilität und physiologischen Unbedenklichkeit unverzichtbar für Anwendungen in der Medizintechnik, erfordert aber aufgrund hoher Oberflächenklebrigkeit und Schmutzanfälligkeit eine Oberflächenbehandlung. Industriell wird dazu derzeit Gasphasenfluorierung von Silikonbauteilen eingesetzt, die aufgrund zunehmender gesetzlicher Beschränkungen (PFAS) dringend Ersatz benötigt.

    In diesem Forschungsvorhaben sollen nachhaltige Alternativen für industrielle Anwendung entwickelt werden, mit denen sich reibungsarme und schmutzabweisende Silikone erzeugen lassen. Die gewünschte Oberflächenmodifikation soll dabei einerseits mittels VUV-strahlungsreicher Niederdruckplasmen erzielt werden, über den Ansatz, Strahlungswirkung allein zu nutzen, andererseits über Abscheidung von graduell an das Silikonsubstrat angepassten, plasmapolymeren Schichten. Neben Verfahren für Flachmaterial sollen gezielt Lösungen für dreidimensionale Strukturen (Formteile) erarbeitet werden.
    Im Projektverlauf wird nicht nur eine gründliche materialseitige Charakterisierung der veredelten Silikone erfolgen, sondern es werden auch Eignung und Wirtschaftlichkeit der Verfahren insbesondere für mögliche Anwendungen in der Medizintechnik evaluiert werden. Somit können KMU entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Silikonhersteller und -verarbeiter, Anwender, Anlagenbauer, Lohnbeschichter) profitieren. Hersteller von Silikonprodukten sollten durch die neue Produktqualität (dauerhaft saubere Oberflächen, geringe Reibung, längere Lebensdauer) ihre Stellung am Markt ausbauen und weitere Anwendungsbereiche (z.B. Automotive) erschließen können. KMU aus den Bereichen Silikonverarbeitung oder Lohnbeschichtung, die bereits über Plasmaanlagen verfügen, werden erstmals in die Lage versetzt, den Aufwand zur Silikonveredelung selbst zu leisten, der derzeit extern in Form einer Gasphasenfluorierung erfolgt.

    Forschungseinrichtung: Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM

    Forschungsvereinigung: Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e. V.

    Vorhaben-Nr. 01|F23675N | EFDS-Nr. IGF-23-04

    Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programmes Industrielle Gemeinschaftsforschung IGF durch einen Beschluss des deutschen Bundestages.

    Weitere interessante Entwicklungen zu Plasmaverfahren am Fraunhofer IFAM finden Sie hier.

    Weitere IGF Projekte finden Sie hier.

  • INPLAS veröffentlicht Positionspapier „Plasma- und Oberflächentechnik für die Welt 2040+“

    Das Kompetenznetz INPLAS hat das neue Positionspapier „Plasma- und Oberflächentechnik für die Welt 2040+“ veröffentlicht. In elf Themenfeldern werden beispielhaft aktuelle und zukünftige Entwicklungen aufgezeigt, in denen plasmagestützte Technologien entscheidend dazu beitragen können, die großen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.

    INPLAS veröffentlicht Positionspapier „Plasma- und Oberflächentechnik für die Welt 2040+“

    Das Kompetenznetz INPLAS hat das neue Positionspapier „Plasma- und Oberflächentechnik für die Welt 2040+“ veröffentlicht. In elf Themenfeldern werden beispielhaft aktuelle und zukünftige Entwicklungen aufgezeigt, in denen plasmagestützte Technologien entscheidend dazu beitragen können, die großen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.

    Das Positionspapier beleuchtet, wo Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht, wie die Überführung innovativer Ansätze in die industrielle Praxis gelingen kann, und welche Auswirkungen zukünftige Entwicklungen auf Produktion, Anwendungen und Nachhaltigkeit haben könnten.

    Mit diesem Dokument setzt INPLAS ein deutliches Signal für die Bedeutung der Plasma- und Oberflächentechnik als Schlüsseltechnologien der Zukunft. INPLAS möchte das Positionspapier stetig weiterentwickeln und freut sich auf weitere Akteure, die Themen einbringen möchten.

    ➡️Mehr dazu unter inplas.de

  • Aktuelle Entwicklungen in der Plasmatechnologie

    Prof. Klaus-Dieter Weltmann (Leibniz INP Greifswald) informiert bei PLASMA GERMANY über spannende Fortschritte in der Plasmatechnik, die neue Anwendungen von Umwelttechnik bis Werkstoffforschung erschließen:

    Aktuelle Entwicklungen in der Plasmatechnologie

    Prof. Klaus-Dieter Weltmann (Leibniz INP Greifswald) informiert bei PLASMA GERMANY über spannende Fortschritte in der Plasmatechnik, die neue Anwendungen von Umwelttechnik bis Werkstoffforschung erschließen:

    PFAS-Zerstörung:
    Nichtthermische Plasmen (NTP) können stabile C–F-Bindungen über hydratisierte Elektronen und Radikalpfade aufbrechen. Neueste Studien zeigen erstmals erfolgreiche Behandlungen realer Wässer sowie Tests eines kommerziellen Plasmareaktors (Roxia) im Labormaßstab.
    👉 Studie lesen

    Plasmapyrolyse von Methan:
    Rotating-Gliding-Arc-Reaktoren erreichen hohe Wasserstoffausbeuten und erzeugen zugleich festen Kohlenstoff als Nebenprodukt. Aktuelle Reviews (2024/25) beleuchten die Klimabilanz und mögliche Nutzungswege des Kohlenstoffs.
    👉 Publikation

    Plasmakatalyse für Ammoniak:
    Neue Arbeiten zeigen deutliche Fortschritte beim Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Plasma und Katalysator sowie bei der Definition optimaler Betriebsfenster. In Deutschland laufen dazu parallel Forschungsprojekte zu kosteneffizienten NH₃-Reaktoren.
    👉 Übersicht

    Plasmaspritzen und HEA-Beschichtungen:
    Untersuchungen zu Hochentropie-Legierungen (HEA) belegen, wie sich durch Anpassung der APS-Prozessparameter die Schichteigenschaften gezielt verbessern lassen. Damit eröffnen sich neue Wege für Hochleistungsbeschichtungen mit maßgeschneiderten Eigenschaften.
    👉 Studie

  • PSE2026 öffnet Beitragseinreichung

    Die nunmehr 20th International Conference on Plasma Surface Engineering findet vom 31.08.2026 – 03.09.2026 in der Messe Erfurt, Germany statt.

    PSE2026 öffnet Beitragseinreichung

    Die nunmehr 20th International Conference on Plasma Surface Engineering findet vom 31.08.2026 – 03.09.2026 in der Messe Erfurt, Germany statt.

    Die aktuellen Konferenzthemen, Specials und Trendthemen sind nun online. Auch der neue Ankündigungsflyer der PSE2026 ist verfügbar. Ab sofort können über die Abstract Submission Konferenzbeiträge noch bis 31. Januar 2026 eingereicht werden. Die PSE Awards 2026 werden ebenfalls wieder vergeben. Insbesondere für den Nachwuchspreis, PSE Early Career Award 2026 können ebenfalls bis 31. Januar 2026 Kandidaten nominiert werden. Die PSE Konferenz mit Industrieausstellung ist eines der größten Highlights für die Plasmaoberflächentechnik im kommenden Jahr.

    PSE2026 Termin jetzt einplanen!

     

    20th International Conference on Plasma Surface Engineering

    August 31 – September 3, 2026 | Trade Fair Erfurt, Germany

    www.pse-conferences.net

     

  • Ausbau von Modellierung, Simulation und Künstlicher Intelligenz am IOM

    Das Leibniz Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM) wird seine Aktivitäten in der Modellierung und Simulation von Oberflächenmodifizierungsprozessen in den nächsten vier Jahren deutlich ausbauen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz genehmigte dazu im November 2025 die nötigen Mittel für die Aufstockung der Grundfinanzierung.

    Ausbau von Modellierung, Simulation und Künstlicher Intelligenz am IOM

    Das Leibniz Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM) wird seine Aktivitäten in der Modellierung und Simulation von Oberflächenmodifizierungsprozessen in den nächsten vier Jahren deutlich ausbauen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz genehmigte dazu im November 2025 die nötigen Mittel für die Aufstockung der Grundfinanzierung.

    Im Zentrum des Ausbaus steht die Entwicklung neuer Modellierungsansätze, vor allem durch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Diese werden eng mit der vorhandenen experimentellen Spitzenforschung zu Oberflächen verzahnt. Geleitet werden die Aktivitäten zukünftig von einer Professur, die zeitnah mit der Universität Leipzig berufen wird, und in den kommenden vier Jahren ein interdisziplinäres Team aus Theoretikern, Datenwissenschaftler*innen und Softwareentwickler*innen aufbaut.

    Weitere Informationen: https://www.iom-leipzig.de/aktuelles/news-details/iom-treibt-digital-surface-engineering-voran-foerderung-fuer-strategische-erweiterung-bewilligt.html

  • Rudolf Jaeckel-Preis 2025 vergeben

    Die Deutsche Vakuum-Gesellschaft DVG verlieh im Rahmen der V2025 den Rudolf Jaeckel-Preis 2025 an Prof. Holger Kersten vom Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

    Rudolf Jaeckel-Preis 2025 vergeben

    Die Deutsche Vakuum-Gesellschaft DVG verlieh im Rahmen der V2025 den Rudolf Jaeckel-Preis 2025 an Prof. Holger Kersten vom Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

    Im Rahmen der International Conference & Exhibition for Thin Films and Surface Treatment V2025 (13. – 16. Oktober 2025 in Dresden) wurde Prof. Holger Kersten für herausragende wissenschaftliche Beiträge zur Plasmaphysik, Plasmadiagnostik und zum Plasma-basierten Schichtwachstum gewürdigt. Prof. Kersten ist seit vielen Jahren in mehreren Verbänden der Plasmatechnologien sehr aktiv. Neben seiner fachlichen Arbeit unterstützt er die Nachwuchswerbung für den Bereich der Plasmatechnologie durch eindrucksvolle Experimentalvorträge und begeistert so auch viele Nicht-Fachexperten für den Fachbereich. Diese Begeisterun ist auch in seinen Vorlesungen und im Institut deutlich zu spüren.

    Am 14. Oktober 2025 zeigte Prof. Kersten in seinem Preisträgervortrag “Gas discharge Physics: Examples for basics, diagnostics and applications” erneut die eindrucksvolle Bandbreite seiner Arbeiten auf. Die Ehrung und Laudatio für die Preisverleihung erfolgte durch den Präsidenten der DVG, Prof. Dr. Sven Ulrich.

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Verdienst.

    Link zum Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

    Rudolf-Jaeckel-Preis 2025

       

  • Umwelttechnik – Plasma gegen PFAS

    In der Umwelttechnik eröffnet Plasma neue Wege für die Behandlung belasteter Wässer.

    Umwelttechnik – Plasma gegen PFAS

    In der Umwelttechnik eröffnet Plasma neue Wege für die Behandlung belasteter Wässer.

    Michael Liehr von der W&L Coating Systems GmbH zeigte, wie mit Hilfe von großflächigem Niederdruckplasma kostengünstig Bor dotierte Diamantelektroden hergestellt werden können, die zum Abbau von PFAS eingesetzt werden.
    Die vorgestellten Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial dieser Technologie – ebenso wie die technischen Herausforderungen und Besonderheiten verschiedener Anwendungen.

    ➡️ Mehr unter W&L Coating Systems

  • Effiziente Verwertung von CO2 und Bioabfällen

    Kohlenstoffdioxid CO2 wird allgemein als klimaschädigender Abfallstoff gesehen. Für die Energie- und Ressourcenwende stellt CO2 jedoch die Quelle für die kohlenstoffbasierte Syntheseindustrie dar, wenn die fossilen Ressourcen wie Kohle, Erdöl und Erdgas ausgeschlossen werden. EffiTorch adressiert den innovativen Ansatz, CO2 mit Bioabfällen mit einem Mikrowellen-Plasmabrenner umzusetzen. Das Produktgas besteht dann zu einem Großteil aus Kohlenstoffmonoxid CO und Wasserstoff H2. Nach der Reinigung zu Syngas kann es direkt in die Syntheseindustrie zum Aufbau höherwertiger Kohlenwasserstoffe zugeführt werden. Dies geschieht nur mithilfe von elektrischem Strom aus erneuerbaren Energien, CO2 und Bioabfall.

    Effiziente Verwertung von CO2 und Bioabfällen

    Kohlenstoffdioxid CO2 wird allgemein als klimaschädigender Abfallstoff gesehen. Für die Energie- und Ressourcenwende stellt CO2 jedoch die Quelle für die kohlenstoffbasierte Syntheseindustrie dar, wenn die fossilen Ressourcen wie Kohle, Erdöl und Erdgas ausgeschlossen werden. EffiTorch adressiert den innovativen Ansatz, CO2 mit Bioabfällen mit einem Mikrowellen-Plasmabrenner umzusetzen. Das Produktgas besteht dann zu einem Großteil aus Kohlenstoffmonoxid CO und Wasserstoff H2. Nach der Reinigung zu Syngas kann es direkt in die Syntheseindustrie zum Aufbau höherwertiger Kohlenwasserstoffe zugeführt werden. Dies geschieht nur mithilfe von elektrischem Strom aus erneuerbaren Energien, CO2 und Bioabfall.

    Das IGVP erforscht in dem EU-Projekt EffiTorch den CO2-Mikrowellen-Plasmaprozess bei Atmosphärendruck und die Wechselwirkung mit Bio-Ölen aus Abfallstoffen. Dabei wird die Interaktion der injizierten Öl-Tröpfchen mit dem CO2-Plasma für die vollständige Umsetzung in die gewünschte Produktgaszusammensetzung von ausschlaggebender Bedeutung sein. 

    PROJEKTFAKTEN:  

    Laufzeit: Oktober 2024 bis September 2028
    Programm: Horizon EuropeHORIZON-CL5-2024-D3-01-10 HORIZON Forschungs- und Innovationsmaßnahmen 
    Grant-ID: 101172766 
    Koordinator: Fundacion Tekniker 

    ⇒   Projekt Information EffiTorch [PDF]

    ⇒   Link zur Projekt-Webseite

    ⇒   Link zur Webseite des IGVP, Universität Stuttgart